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Sonntag, 15. März 2015

Unterhaltsstatistiken

Ohne Worte, für die Statistiksammlung:
Fast jede dritte Frau, die ihre Familie verlässt, entzieht sich ihren Unterhaltsverpflichtungen. Laut Statistik des Ministeriums für Familie zahlen 24 Prozent der Männer nicht, bei Frauen sind es 31 Prozent. "Es ist weitaus schwieriger von einer Mutter Unterhalt zu kriegen, als von einem Vater"
Fast jede dritte Frau, die ihre Familie verlässt, entzieht sich ihren Unterhaltsverpflichtungen. Laut Statistik des Ministeriums für Familie zahlen 24 Prozent der Männer nicht, bei Frauen sind es 31 Prozent. "Es ist weitaus schwieriger von einer Mutter Unterhalt zu kriegen, als von einem Vater"

Samstag, 14. März 2015

Eine Form von Sexismus

Nachdem Anne Wizorek mit der Vermarktung ihres Machwerks kläglich gescheitert ist (obwohl es ihr z. B. gelang die Rezension von Arne auf 1 Punkt zu drücken), versuchen feministische Netzwerke ihre Definition des Sexismus auf allen möglichen Kanälen durchzudrücken.

Nun wird ein weitere feministische Veröffentlichung durch eine Preisverleihung promotet. Frau Anne Hertling bekam nun den Conrad-Matschoß-Preis des VDI verliehen, für ihre Dissertation "Eroberung der Männerdomäne Automobil". In einem Interview trug sie folgendes feministisches Lamento vor:
Die fortwährenden Vorurteile gegenüber Frauen am Steuer sind also eine Form von Sexismus, der das andauernde ungleiche Verhältnis der Geschlechter einerseits widerspiegelt und andererseits fortwährend reproduziert. - Quelle
Ich finde auch, dass Vorurteile gegen Frauen am Steuer, durch solche unverschämte Behauptungen, dass Frauen schlechter fahren können als Männer, aufrechterhalten werden.

Solche Behauptungen finden durch solche Statistiken Nahrung, die keine Geschlechterseggregation kennen: So bietet das Kraftfahrtbundesamt nur eine Statistik aller bestandenen und aller nicht bestandenen Prüfungen zur Erlangung einer allgemeinen Fahrerlaubnis ohne Unterscheidung des Geschlechtes.

Samstag, 28. Februar 2015

Als Statistik noch der Logik unterworfen war

Denn wenn generell gilt, dass eine größere Gruppe mit größerer Wahrscheinlichkeit Top-Leistungsträger hervorbringt, könnte man damit eventuell auch erklären, warum Frauen etwa in den Naturwissenschaften oder den Ingenieurdisziplinen nur selten in Führungspositionen anzutreffen sind. (Quelle: "Statistik: Warum Männer im Schach erfolgreicher sind")
Das waren noch Zeiten, gell, anno 2009? Da hatte man noch eine plausible Erklärung für die größere Zahl der Männer in Führungspositionen.

Wären nämlich Frauen genau so oft Müllwerkerin, Schreiner, Baggerfahrerin, Bäckermeisterin (also nicht nur Bäckerverkaufsfrau), usw. bis zu Ingenieurinnen wie Männer, dann wären schon längst genügend Frauen vorhanden, die in der Lage wären, Führungspositionen zu übernehmen.

Das Fehlen der Frauen in all diesen Berufen ist die logische Erklärung dafür, dass Frauen in Führungspositionen fehlen: Das ist der rein rechnerische Erwartungswert!

Erst wenn wir genau so viele Frauen wie Männer in den vorhin genannten Berufen hätten, dürfte man von einer "Diskriminierung" reden, wenn es einen statistisch signifikanten Unterschied in der Geschlechterverteilung gäbe.

Ich verwette einen Kasten Bier, dass, wenn genau so viele Frauen als Müllwerker tätig sein werden wie Männer, auch genau so viele Frauen in Führungspositionen vorhanden sein werden, wie Männer. Einen weiteren Kasten Bier verwette ich für die Aussage, dass ich den ersten niemals verlieren werde.

Wer "Diskriminierung" schreit muss zunächst einmal beweisen, dass es Männer sind, die Frauen von den vielen, männerdominierten, gut dotierten Jobs fernhält.

Montag, 29. Dezember 2014

“Mann, die is ‘ne Waffe!”: Weibliche, häusliche Gewalt

Soll noch einer sagen, die B.Z. wäre zu nichts Gutes. Immerhin berichtet sie ausführlich über "häusliche Gewalt" von Frauen in Berlin.

Die B.Z. macht uns nebenbei klar, wie die Statistiken zur häuslichen Gewalt geführt werden, bzw. wie sie zustande kommen:
Ergebnis: Streitigkeiten beigelegt, kein Eintrag, Ende. Beim Eintreffen der Kollegen habe sich das Paar in den Armen gelegen.
Wäre eine Frau betroffen, hätten wir einen Eintrag.

Wenn der Mann ruft gibt es kein Eintrag in der Statistik.

Freitag, 19. Dezember 2014

Statistik in häuslicher Gewalt

Um zu verstehen wie die Zahlen bei "häuslicher Gewalt" manipuliert werden, versuche ich das anhand "historischer" Daten aus St. Gallen zu verdeutlichen.

Vor der Umstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) war in der Schweiz jeder Kanton für die Veröffentlichung der eigenen Daten zuständig.

In St. Gallen hatten sie folgendes Format. Das Beispiel zeigt die Daten des Jahres 2008. Schön zu sehen sind die Täter und Täterinnen aufgedröselt nach Kanton und Stadt St. Gallen. Es fällt auf, dass im Kanton St. Gallen 214 Täterinnen versus 410 Täter gezählt wurden, während in der Stadt 14 versus 91 erfasst wurden.

Täterinnen zu Täter sind also 1:2 auf dem Land und 1:6,5 in der Stadt.

Gewalt in gleichgeschlechtliche Partnerschaften

Weil es immer wieder zu Diskussionen darüber kommt, dass "patriarchale Gesellschaften" gewalttätiger sind als "matriarchale Gesellschaften", hier einige Zahlen dazu:

2010 hatten wir
11.617.000 Familien und 11.840.000 Paare ohne Kinder
41902 Schwulenpaare (0,18% aller Paare)
31098 Lesbenpaare (0,13% aller Paare)

Fälle häuslicher Gewalt in 2012, Tabelle 921:
129.221 Heteropaare
(21.292 männliche Opfer
107.929 weibliche Opfer)
167 Schwule
456 Lesben


Von Gewalt betroffen ist ein Anteil von
0,6% bei Heteropaare
(0,1% Männer als Opfer
0,46% Frauen als Opfer)
0,4% bei Schwule
1,4% bei Lesben

Wir schlussfolgern also messerscharf, dass
- lesbische Gewalt die männliche um fast 250% übertrifft (1,4% bezogen auf 0,4%).

Frauen friedfertiger als Männer? Nur wenn sie in Partnerschaften mit Männer leben ;-).

(Mir ist bewusst, dass sich diese Zahlen ändern werden, sobald die Erfassung der Lebenspartnerschaften standardmäßig erfolgen wird. Ein Trend ist allerdings unverkennbar ersichtlich: Frauen sind gewalttätiger als Männer, wenn mit Frauen lebend. Das lässt tief blicken in der feministischen Psyche und würde interessante Folgen hinsichtlich Sorgerechtsentscheidungen haben, wenn die Volljuristen diese Erkenntnis auch korrekt würdigen würden.)

Sonntag, 26. Oktober 2014

October is Domestic Violence Awareness Month

Oktober ist der Monat der Gewaltsensibilisierung?

Na dann mal los ;-).

Wie lautet der feministische Doppelsprech? Hier ein Kommentar der Userin "brunopoe"
I love how MRA statistics get better and better - a few years ago, the bullshit statistic was "up to 40%", now it is a hard 53% ... In a few years, there will be no domestic violence against women, just like no women are EVEr rapd unless they deserved it ... Anyway, to stop one inevitable shitthing: domestic violence against men is a real problem, and I will never say anything else. What pisses me off is when people use one groups problem to marginalize anothers
Für Feminist.I.nnen die jemals hier etwas nachlesen: Die Feministin erkennt, dass "Gewalt gegen Männer" ein Problem ist. Sie ist also stinksauer, dass eine Gruppe - die Feministinnen - die "Gewalt gegen Männer" unsichtbar macht? Neee! Sie ist nur auf die MRA's stinksauer, weil sie das so gut behütete Geheimnis der "Gewalt gegen Männer" öffentlich machen. Sie lügt also!

Sonntag, 21. September 2014

Impressionen vom Männerkongress 2014, Teil I

Das war sicherlich eine gesittete Veranstaltung. Vermutlich weil die Feminist.I.nnen es durchgedrückt haben, dass keine Männerrechtler mehr am Rednerpult Vorträge halten konnten.

Es gab also keine Demo wie 2012, wo einer der Gestörten bei facebook forderte:
"Geschlecht dekonstruieren..bis zum Kommunismus."
(Siehe den Beitrag des Nutzers Toubi Maccaroni weiter unten in diesem Beitrag, bei Facebook wurde er offensichtlich gelöscht.)

Nicht zu vergessen, Gesterkamp war aktiv bei der Gegenbewegung dabei.

Samstag, 5. April 2014

"Erde an Mannsbild"??

Starke Worte, nicht wahr? Da wendet sich die Mutter Erde an den Mann!

U. zw. im Namen des Deutschen Familienverbandes: "Erde an Mannsbild 2014"

Wer gehofft hat, dass die Mutter Erde die vermeintlich weibliche Empathie an den Tag legen würde und sich den Männern mit Wertschätzung nähern würde, wird aber erneut enttäuscht.

Männliche Sozialisation wird mit Gewaltsozialisation gleichgesetzt, daher müssen solche Kurse von ausgewiesenen "Beratungsstellen für Gewalt anwendende Männer und Jungen" gehalten werden.

Mann = Gewalt
Mann = Täter

Was bleibt eigentlich vom Bild der Familie noch übrig, wenn der Mann und Vater als Vorbild "dekonstruiert" wird?

Rein gar nichts.

Aber dann braucht mann sich auch nicht zu wundern, wenn die Männer hierzulande der Familie die rote Karte zeigen.

Die Tabelle 11 auf Seite 46 bringt es auf den Punkt: 67% der männlichen Singles wollen keine Kinder haben. Auch bei den anderen Lebensformen ist Kinderlosigkeit überwiegend ein Wunsch der Männer. "(KEINE) LUST AUF KINDER ?GEBURTENENTWICKLUNG IN DEUTSCHLAND"


Es ist zum Mäuse melken.

Dem Mann und Vater werden die Kinder entfremdet. Weil er angeblich so gewalttätig ist.

Der Mann und Vater hat nur Werte zu überweisen, statt zu vermitteln. Notfalls wird er per Gerichtsbeschluss zu 60h/Woche verdonnert, damit er keine Zeit mehr für seine Kinder hat.

Weil der Mann und Vater gezwungen wird für besser Geld als Frau zu arbeiten, wird ihm das vorgeworfen: Der geschlechtsspezifische Lohnunterschied - der auch eine Folge der ach so tradierten Versorgerehe ist - wird dem Mann und Vater als Diskriminierung der Frau vorgeworfen.

Der Mann und Vater ist so blöde, dass die Firmen, die nur von Männer geführt werden, angeblich so viel schlechter abschneiden, als die Firmen mit Frauen in der Führungsetage. 

Könnte es sein, dass dem Mann und Vater das Menschsein abgesprochen werden soll, weil er Mann und Vater ist?

Dann müssen sich aber unsere Inkompetenz-Bomben in Politik und Medien nicht wundern, warum Sarrazin und Pirincci einen derartigen Boom erleben.

Wenn morgen wieder alles zusammenfällt wird es heißen: Oh, wir wussten ja nichts!

Wie war das?

"Wer nichts weiß und nicht weiß, dass er nichts weiß, der ist einfach nur einfältig. Er ist glücklich. Lass ihn in Frieden.

Wer nichts weiß, aber weiß, dass er nichts weiß, der ist ein Ignorant. Meide ihn."

Das geht aber so sauschlecht. Du kannst die nicht meiden, weil sie Dich umgeben, Dir die Luft zum Atmen nehmen, indem sie Dir Deine Familie wegnehmen, Dich zum Untermenschen abstempeln.

Die Menschen scheinen es nicht zu verstehen, dass sie an der Wahlurne ihre Stimme im wahrsten Sinne des Wortes abgeben. Statt ihre Stimme zu erheben und die Bestrafung derjenigen zu verlangen, die z. B. das Berliner Flughafen-Debakel zu verantworten haben, sehen sie zu, wie das Geld, das man nun von Ulli Hoeness bekommen wird, es den nimmersatten Raupen in den Rachen wirft.

Die gleiche Teilnahmslosigkeit ist zu beobachten, wenn es um die Rechte des Vaters oder der Männer geht.

Andreas Popp hat ja so recht:
"Diesem öffentlichen Bereich der Demokratie stand nun der private Bereich der Untertanen gegenüber, die man mit dem Begriff „Idios“ belegte. Im Zuge der Idealisierung der „demokratischen Elite“ leitete sich vermutlich dabei das heutige deutsche Wort „Idioten“ ab, womit man die arbeitende Schicht meinte, die für die „Führungs-Deme“ im Rahmen des Jobs und der Hausarbeit zu schuften hatte und denen man dadurch keine Zeit und Muße lies, diese Ungerechtigkeit zu hinterfragen."
Nichts hat sich geändert: Die Männer arbeiten nach wie vor ohne Unterlass und kommen nicht mehr dazu, die Ungerechtigkeiten, die ihnen widerfahren zu hinterfragen.

Mehr noch: Sie lassen sich verarschen, dass sie - die tagaus, tagein malochen - die großen Unterdrücker wären, sie - die vor einem Familiengericht nichts zu melden haben - die Privilegien der "patriarchalen Dividende" geniessen.

Da kann ich Akif Pirincci's Ausbrüche sehr gut verstehen. Ich hoffe ich bleibe nicht der Einzige. Wer es gesitteter haben möchte kann ja bei Rainer Paris "Bescheuertheit" nachlesen.

Mittwoch, 2. April 2014

Tabuthema: Gewalt der Frauen gegen Kinder?

Die Qualitätsmedien scheinen sich mal wieder überbieten zu wollen beim Thema "Gewalt gegen Frauen". n-tv z. B. wiederholt stolz die Nachrichtvorlage aus dem Ministerium, dass das Frauen-Hilferuftelefon 12.000 mal durch Frauen in Not angerufen wurde.

Bei ca. 40.000.000 Frauen in Deutschland sind das ca. 0,03 %.

Bis zu den 30% der FRA-Studie müssen wir noch knapp 1000 Jahre warten.

Die Friedfertigkeit der männlichen Bevölkerung hierzulande ihren Frauen gegenüber wird aber nicht gewürdigt. Stattdessen wird in dem Artikel durch die Schlagzeile "Sehr viele Frauen schweigen noch"suggeriert, dass 12.000.000 Frauen schweigen.

DAS ist die unterschwellige Botschaft, die durch die Meldung aus dem Ministerium für alle außer Männer in der Öffentlichkeit transportiert werden soll.

Der stumme Schrei

Die kleine Meldung, auch bei n-tv zu lesen, übersehen die meisten: Da filmt eine Mutter den Missbrauch ihrer eigenen Tochter.

Ekliger Einzelfall?

Ich hatte mal gelesen, dass auch Valerie Solanas ähnliches erlebt haben soll: Missbrauch durch den Vater und Duldung des Missbrauchs durch die Mutter.

Ob der Fritzl aus Amstetten seine Taten ohne Wissen der Mutter begangen haben soll, wurde bis heute gerichtlich nicht geklärt. Somit wurde auch die Frage der Mitschuld der Mutter am Martyrium der Kinder nicht hinterfragt.

Diese Tabuisierung weiblicher Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Gesellschaft: Mann ist sofort der böse Mann, wenn mann auf die weibliche Gewalt hinweist. Die Studien dazu (100 Studien) erreichen niemals die mediale Aufmerksamkeit des "Hilfetelefons".

Im medialen Geschrei geht folgende Tatsache leicht unter: "Zwischen zwei Drittel und drei Viertel der Kindstötungen werden durch die leiblichen Mütter verübt. Laut einer Studie von Raič war (NUR, meine Ergänzung) in 18 % der Fälle der Vater der Täter."

Die Missetat der Mutter wurde bei n-tv nicht mit der Schlagzeile "Mutter ergötzt sich am Leid des eigenen Kindes" versehen, sondern durch das wesentlich unverfänglichere "Datenträger in Hildesheim gefunden".

So wird manipuliert. Alle schauen nur noch auf die Gewalt gegen Frauen, nicht aber auf die Gewalt der Frauen.

Die Schwächsten unserer Gesellschaft, die Kinder, sind dieser Gewalt schutzlos ausgeliefert.

Weil wir wegschauen und uns nur Hilfetelefone für Frauen leisten, keine aber zum Schutz vor Frauen.

Was aus Valerie Solanas geworden ist, kann mann dort nachlesen. Die Verantwortlichen scheinen sich solche Schicksale zu wünschen.

Wie ist es sonst zu erklären, dass die Berichterstattung im Falle der verschwindend geringen Gewalt gegen Frauen so reißerisch ist, während man die Gewalt der Frauen gegen Kinder verschweigt?

Montag, 31. März 2014

Gewalttätige Zahlen

Der Vortrag des Herrn Professors Moldaschl ist einfach Herr-lich: "Magnetismus der Dummheit". Es beginnt mit der Feststellung, dass der Turm von Pisa gerade ist und die Welt sei schief!

Die wichtigste Schlussfolgerung:
Auf dem Weg in die Zahl geht ein Großteil des Sinns verloren!
Nicht anders ergeht es dem erstaunten Leser, wenn er die neulich bekannt gegebenen Zahlen zur Gewalt gegen Frauen liest (FRA-Studie z. Z. nur in Englisch): Auf dem Weg in die Zahl, ist ein Großteil des Sinns verloren gegangen!

30% der Frauen haben mindestens einmal im Leben Gewalt erfahren!
Echt?
Versuchen wir doch bitte etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Sonntag, 23. März 2014

Anfrage beim Statistischen Bundesamt zum Thema Lohnlücke

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Ihrer Seite "Gender Pay Gap" (https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/QualitaetArbeit/Dimension1/1_5_GenderPayGap.html) lassen Sie uns wissen, dass: "Überall verdienen Männer mehr als Frauen".

Im Kleingedruckten lesen wir hingegen: "Bei der Interpretation der Werte sollte berücksichtigt werden, dass es sich um den unbereinigten Gender Pay Gap handelt. Aussagen zum Unterschied in den Verdiensten von weiblichen und männlichen Beschäftigten mit gleichem Beruf, vergleichbarer Tätigkeit und äquivalentem Bildungsabschluss sind damit nicht möglich."

Könnten Sie mir bitte erklären, wie der o. g. Titel, mit dem Kleingedruckten zu vereinbaren sei?

Wieso wird behauptet, dass überall Frauen weniger verdienen als Männer, wenn sie auf der gleichen Seite klar aussagen, dass keine Aussage möglich sei?

Könnte es sein, dass sich hier der Hinweis versteckt, dass Frauen überbezahlt werden?

Wenn Sie den Informationsgehalt Ihrer Seite überprüfen, wäre es möglich, auch die Studie des Hay Group zu berücksichtigen? http://www.haygroup.com/de/press/details.aspx?id=41972

Diese scheinen einen Gender Pay Gap von nur 2% zu erkennen. Da sie international ermitteln, scheint ihre Datenbasis nicht unseriös zu sein.

Eine Frage zur Erfassung der Daten hätte ich noch: Werden die Verdienste von Tagelöhner/Erntehelfer und anderen Niedriglohnempfänger erfasst?

Da durch die Erweiterung der EU, die Zahl der (meistens männlichen) Wanderarbeiter erheblich zugenommen hat, müssten sich diese Einflüsse dramatisch im Gender Pay Gap niederschalgen. Da seit Jahren nichts zu sehen ist, muss wohl davon ausgegangen werden, dass die Löhne und Gehälter ausländischer Arbeitnehmer, die in Deutschland arbeiten, gar nicht erfasst werden.

Könnten Sie meinen Verdacht bestätigen oder widerlegen?

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen