Julia Korbig, die immer wieder für sonderbare, feministische Ansichten sorgte, hat nun mal
ihre Sicht der Dinge über die Quote bei "Vorwärts" veröffentlicht, das ist das SPD-Organ mit Rückwärtsgang.
Nun ist diese Dame sicherlich nicht so wichtig. Anhand ihrer Gedankengänge kann man aber die Misandrie der Feminismus studieren.
Als Journalistin in einer kleinen, rein männlichen Redaktion, konnte ich
nun nicht länger so tun, als ginge mich das Thema Quote nichts an. Und
merkte schnell: Super finde ich die Quote zwar immer noch nicht – aber
wenn die Alternative Abwarten ist, dann nö, danke.
Die Prinzessin kommt in einer rein männlichen Redaktion und kann es nicht abwarten.
Sie will jetzt, sofort Karriere machen. Sie will ohne etwas zu leisten - bzw. weniger leisten als die Kollegen die vor ihr da waren, denn sie hatte ja nicht die Zeit das Gleiche zu leisten - gleich an der Spitze der Männerriege landen, denn ihr, als Prinzessin, steht ja das zu.
Sie begnügt sich aber nicht nur mit dem Wunsch nach Führungskraft, nein, sie bemüht biologistische Klischees, die - nach feministischer Theorie - vergangener Jahrhunderte angehören sollte.