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Sonntag, 24. Mai 2015

Die Mütterinitiative und ihre Wahrheit

Diese Mütterinitiative ist unlängst unangenehm im Deutschlandradio aufgefallen: "Den Vätern die Rechte, den Müttern die Pflichten" von Karoline Ruhdorfer. Gleichmaß und man tau haben darüber einiges berichtet.

Es wäre sicherlich nicht verkehrt, die Aussagen dieser Damen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Sollte jemals die Glaubwürdigkeit der Aussagen der Mütterinitiative zur Debatte stehen, kann man den hier dargelegten Aspekt ansprechen.

Die Mütterinitiative behauptet auf ihrer Homepage, dass:
Die 1998 veränderte Gesetzeslage hat zu einer großen Flut von Streitigkeiten wegen Umgangsrecht und Sorgerecht bei Gericht geführt. Viele Kinder sind hierdurch schwer beschädigt worden.
Wie gut, dass es noch offizielle Berichte gibt, die solche, aus der Luft gegriffenen Behauptungen widerlegen. Auf Seite 4 finden wir eine schöne Abbildung, die uns zeigt, dass nach 1998 eine Ebbe bei den Familienverfahren eintrat:
Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 10 / Reihe 2.2, Rechtspflege, Familiengerichte, 2002

Freitag, 22. Mai 2015

Früher, da gehörte das Kind zur Mutter! Und heute?

Herr Schupelius hatte diese "melancholisch-traurige" Feststellung in seiner Kolumne fallen lassen.

Gell? Das waren doch die guten, alten Zeiten, oder?

Damals, als das "Patriarchat" noch wütete! Da kam das Kind zur Mutter! Oder doch nicht? Wie ist es denn heute?

Wie war es denn früher?


Mittwoch, 25. Februar 2015

Gemeinsames Sorgerecht soll "dramatisch" sein

Kaum haben die armen Muttis nicht mehr automatisch das alleinige Sorgerecht in der Schweiz, schon werden die Wehklagen der Feminist.I.nnen laut, wie der - leider in der Väterszene unbeachtet gebliebene - Artikel in der Zeit beweist.

Da wird fest auf die Tränendrüsen gedrückt: Mutter mit Kinder in Not! Dass die Mutter aus Zürich weggegangen ist, obwohl der Vater dagegen war, scheint die Autorin nicht zu interessieren. 
 
Mit anderen Worten: Die Mutter hatte ALLEIN darüber entscheiden wollen, dass sie mit den Kindern wegzieht.
Die Mutter und die Autorin regen sich nun darüber auf, dass die Mutter dazu gezwungen wird, solche Entscheidungen GEMEINSAM mit dem Vater der Kinder zu treffen?

Donnerstag, 29. Januar 2015

Zeit: Brief einer Tochter

Eine Tochter schreibt anonym ihrem Vater
"Ich wünschte, du hättest dir hin und wieder Zeit genommen und sie nur mit mir verbracht."
Ja, die Zeit, der ewige Streitpunkt. Da fällt einem Vater sofort ein:
"Tja, wenn ich mir aber die Zeit genommen hätte, dann hätte ich nicht mehr so viel verdient und dann hätte ich Dir Deine Uni nicht durch Alimente finanzieren können. Deine Mutti und ihre Voll-Juristen wäre nicht erfreut gewesen und hätte mir den Umgang vollkommen gestrichen.
Denn für Voll-Juristen gilt: Zeit ist Geld, die kennen da keinen Spaß! Da steckt nichts mit "nur mit Dir verbringen" drin! Wenn ich nicht volle Leistung in der Arbeit und wenig in Deiner Betreuung bringe, dann schicken die mir den Gerichtsvollzieher vorbei!
Denn für Voll-Juristen gilt: Arbeit macht den Vater frei von seinen Kindern und seine Arbeit erhöht den Streitwert an dem ich verdiene! "Eltern und Kinder sind einander Beistand und Rücksicht schuldig." das ist nur Gedöns, der mir als Voll-Jurist keine Gebühren beschert."
Die Tochter sieht die Interessen der Voll-Juristen nicht. Sie sieht nur, dass der Vater wenig Zeit für sie hat.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Frauendiskriminierung und der volkswirtschaftliche Schaden

Es ist doch eine bodenlose Diskriminierung der Frau wenn man ihre Beiträge in der Ehe nicht entsprechend würdigt, nicht wahr?

Nun hat Sue Ann Arnall die Ex vom amerikanischen Öl-Baron Harold Hamm sich mit einem Scheck über einer knappen Milliarde Dollar nicht zufrieden gegeben und verlangt mehrere Milliarden.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Ein Unentwegter hat es bis zum Bundesverfassungsgericht geschafft und dem Gesetzgeber den Stinkefinger gezeigt:
"Essener erstreitet Wohngeld vor dem Bundesverfassungsgericht"

Die politischen Akteure schwadronnieren tagaus-tagein von "Kulturwandel", vom "neuen Vater", usw., wenn es aber darum geht, dem Vater die Rahmenbedingungen für Umgang, zur Bindung mit seinen eigenen Kindern zu schaffen, dann sind sie sich alle einig: Dem geschiedenen oder getrennten Vater, wird nichts geschenkt, er soll malochen gehen.

Montag, 22. September 2014

Wer berechnet den Unterhalt und was kostet das?

Eine Stellenanzeige zeigt uns, dass der Unterhalt von einer Verwaltungswirtin mit Fachprüfung II ermittelt werden kann. Sie muss nur "belastbar", "konfliktfähig", "selbständig arbeiten", "entscheidungsfreudig" sein und "Verhandlungsgeschick" vorweisen.

Die Angestellten werden nach TVöD bezahlt und erhalten Brutto (Stand 2014) zwischen 2526 und 3839 EUR/Monat. So eine Angestellte könnte locker alle Unterhaltsfälle eines Jahres in einem Landkreis berechnen. Die Unterhaltsansprüche könnten so viel zivilisierter über die Bühne gehen.

Im Scheidungsfall landen aber die Unterhaltsfälle als separates Verfahren (zwecks Gebührenerhöhung der Anwaltschaft) vor Gericht. Per Gesetz (FamFG) ist mann verpflichtet zwei Anwälte zu beschäftigen (FamFG = Anwaltsbeschäftigungsgesetz).

Frage an diejenigen Politiker, die all denen ein Bombengeschäft ermöglichen, die im Familienverfahren am Leid der Scheidungseltern und -kinder verdienen, (eine unvollständige Liste habe ich angehängt):
Warum lässt Ihr Eure Kollegen Rechtsanwälte den Unterhalt vor Gericht berechnen, wenn es eine Verwaltungswirtin auch machen kann? Stecken vielleicht bestimmte Lobbyinteressen dahinter, die den Schutzauftrag des Staates für die Familie zur Makulatur werden lassen?
Ist das nicht eine Verletzung des Rechtsdienstleistungsgesetzes, "liebe" Rechtsanwälte, wenn eine Verwaltungswirtin Eure "wert"-volle Arbeit als Voll-Juristen macht? Oder sind das nur Sozialfälle und dadurch kein Betätigungsfeld für Euch? Habt Ihr keine soziale Ader?

Sonntag, 21. September 2014

Väter aller Länder, vereingt Euch endlich!

Tausende von Anwälte und Psychologen leben von der künstlichen Verlängerung der Konflikte in Familiengerichtsverfahren.

Wo findet so etwas statt?

Na in Argentinien!

Kann bei uns so etwas passieren?

Mittwoch, 17. September 2014

Wahrheit und Gerechtigkeit spielen beim Familiengericht keine Rolle mehr

„Meine Vorstellung von Recht und Gerichten war Kinderglaube"

Wow, diese Aussagen könnten ja direkt von mir selber stammen. Hier hatte ich ja was darüber geschrieben.

Aber nein, diese Aussagen stammen von einem bekannten Politiker.

Dieser Politiker hat nun, nachdem er seine politische Laufbahn beendet hat, Erfahrungen aus dem richtigen Leben sammeln können.

Endlich konnte er das feststellen, was wir Väterrechtler schon lange behaupten:
"Man kann seinen Ehepartner leichter loswerden als einen Mieter."