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Freitag, 5. Juni 2015

Zitat des Tages: "Familie (sei) überall dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen"

Familie (sei) überall dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen
Dann muss mann sich fragen, ob Frau Schwesig und andere Politiker nicht vielleicht an einer Vaterphobie leiden?

Ist es denn nicht "unterirdisch und respektlos" gegenüber einem Vater, der Verantwortung für sein Kind übernehmen möchte, dass ihm nicht automatisch das Sorgerecht ab Geburt des Kindes zugestanden wird, wie der Mutter?

Wo bleiben da die hehren Ideale für Gleichberechtigung liegen, bei diesen Politikern?

Sonntag, 24. Mai 2015

Die Mütterinitiative und ihre Wahrheit

Diese Mütterinitiative ist unlängst unangenehm im Deutschlandradio aufgefallen: "Den Vätern die Rechte, den Müttern die Pflichten" von Karoline Ruhdorfer. Gleichmaß und man tau haben darüber einiges berichtet.

Es wäre sicherlich nicht verkehrt, die Aussagen dieser Damen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Sollte jemals die Glaubwürdigkeit der Aussagen der Mütterinitiative zur Debatte stehen, kann man den hier dargelegten Aspekt ansprechen.

Die Mütterinitiative behauptet auf ihrer Homepage, dass:
Die 1998 veränderte Gesetzeslage hat zu einer großen Flut von Streitigkeiten wegen Umgangsrecht und Sorgerecht bei Gericht geführt. Viele Kinder sind hierdurch schwer beschädigt worden.
Wie gut, dass es noch offizielle Berichte gibt, die solche, aus der Luft gegriffenen Behauptungen widerlegen. Auf Seite 4 finden wir eine schöne Abbildung, die uns zeigt, dass nach 1998 eine Ebbe bei den Familienverfahren eintrat:
Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 10 / Reihe 2.2, Rechtspflege, Familiengerichte, 2002

Mittwoch, 25. Februar 2015

Gemeinsames Sorgerecht soll "dramatisch" sein

Kaum haben die armen Muttis nicht mehr automatisch das alleinige Sorgerecht in der Schweiz, schon werden die Wehklagen der Feminist.I.nnen laut, wie der - leider in der Väterszene unbeachtet gebliebene - Artikel in der Zeit beweist.

Da wird fest auf die Tränendrüsen gedrückt: Mutter mit Kinder in Not! Dass die Mutter aus Zürich weggegangen ist, obwohl der Vater dagegen war, scheint die Autorin nicht zu interessieren. 
 
Mit anderen Worten: Die Mutter hatte ALLEIN darüber entscheiden wollen, dass sie mit den Kindern wegzieht.
Die Mutter und die Autorin regen sich nun darüber auf, dass die Mutter dazu gezwungen wird, solche Entscheidungen GEMEINSAM mit dem Vater der Kinder zu treffen?

Freitag, 13. Februar 2015

Väter als Hassobjekt von JA-Mitarbeitern

In Kreisen der Väterrechtler und Jugendamt-Kritiker macht gerade der Bericht in der FAZ die Runde: "Der größte Fehler seines Lebens". Es erzählt uns die Geschichte einer durch die Mutter und das JA Bonn aktiv betriebenen Entfremdung zwischen Vater und Tochter.

Den nicht Betroffenen scheint das am Allerwertesten vorbei zu gehen. Sie betrachten es als selbstverständlich, dass einem Vater keine Rechte eingeräumt werden müssen.

Dabei sind solche Fälle an der Tagesordnung in der deutschen Familien-"Rechtsprechung". Hier eine Entscheidung des BGH vom 12.12.2007, Quelle BGH, Az. XII ZB 158/05 und hier:

Haben wir einen Mutterkult in der Justiz?

Einem Vater wird die elterliche Sorge (die ihm von der Kindesmutter durch Erklärungen vor dem JA gegeben wurde) für seine zwei uneheliche Kinder weggenommen.

Samstag, 23. August 2014

"In Deutschland kann man statt einen Prozeß führen eben so gut würfeln."

soll Prof. W. Geiger - ehem. Richter beim BVerfG - (Richterzeitung 9/82, S. 325) gesagt haben.

Ein Staatsanwalt und Richter auf Probe wirft das Handtuch und lässt die Öffentlichkeit seine Gründe dazu wissen. In "Betrifft Justiz" Nr. 117, März 2014, Seite 17-22, hat er seinen Begründungsbrief an das Justizministerium in Auszügen veröffentlicht: "Erläuterung meines Antrages vom 08.07.2013 auf sofortige Aufhebung meines Dienstverhältnisses als Richter auf Probe" von David Jungbluth. Ein Interview dazu wurde bei telepolis veröffentlicht. Auch Danisch thematisiert den Fall.

Der Vorsitzende des Richterbundes bestätigt die Angaben des Herren Jungbluth. Quelle: Saarbrücker-Zeitung.

Die chronische Zeitnot der Justiz bei der Bearbeitung ihrer Fälle ist aber keine große Neuigkeit.