Freitag, 17. Oktober 2014

Die Stadt München nimmt die Rechte der Kinder sehr ernst!

Das steht genau so, auf Seite 33 des Münchner Ferienpasses, gleich unter der "UN-Konvention über die Rechte der Kinder":
"München erkennt die „UN-Konvention über die Rechte des Kindes“ freiwillig an und nimmt sie sehr ernst."
Ernst?

Machen wir doch mal die Probe auf's Exempel! 

Die UN-Konvention fordert u. a.:
"4. Recht auf elterliche Fürsorge
Kinder haben ein Recht auf die Liebe und Fürsorge beider Eltern und auf ein sicheres Zuhause."
Was sehen wir im Familienpass 2014 auf der ersten Seite?

Das Bild suggeriert, dass beim linken Paar die Mutter und beim rechten der/die Väter fehlen.

Auf Seite 7 steht ein starker Spruch:
"Familie ist da, wo Kinder sind!"
Womit klar wird, dass die, auf dem Bild fehlende Mutter und der/die fehlende Väter NICHT zur Familie gehören.

Der Spruch "Familie ist immer da, wo Kinder sind" schliesst auf jeden Fall die entsorgten Eltern aus. Gerade die Kultur der Patchworkfamilien oder der "Eineltern"-Familien schliesst ein Elternteil aus, meistens die Väter, da ja 95% der Alleinerziehenden Frauen sind.



Daher kann es mit der "freiwilligen Anerkennung" der UN-Konvention nicht weit her sein. Wer diese Konvention ernst nimmt, wird niemals behaupten, dass Familie da ist, wo Kinder sind, sondern dass die Familie aus Vater und Mutter besteht und die Bindung der Kinder zu beiden Elternteilen gemäß der Konvention gefördert wird, da das Kind eben ein Anrecht darauf hat. Die Bindungsförderung sollte gemäß UN-Konvention nicht von der Machtposition des Aufenthaltsbestimmungsberechtigten abhängen.





Aber nicht nur die verwendete Sprache ist verräterisch bezüglich der eigentlichen Gesinnung der Verantwortlichen.

Mann muss lediglich einen Blick auf die Geförderten der Stadt München werfen: Wir finden z. B. den Verein der Frau Anita Heiliger, KOFRA, mit zugegebenen aber nicht offen gelegten Förderung. Diese Dame ist eine erbitterte Gegnerin des gemeinsamen Sorgerechts getrennter und geschiedener Eltern: Vater um jeden Preis? oder Verrat am Kindeswohl durch väterliches Umgangsrecht ist ihr Lieblingsthema.

Daher darf die "Ernsthaftigkeit" der Stadt München bei der Einhaltung der Rechte der Kinder in Zweifel gezogen werden: Wer solche Vereine fördert, kann nicht das Recht der Kinder auf die Liebe und Fürsorge BEIDER Eltern im Blickpunkt haben!

Erst wenn die Stadt München dahin wirken würde, eine Väterquote von 50% bei den alleinerziehenden Vätern zu erreichen, würde ich persönlich an erste Anzeichen von Ernsthaftigkeit glauben...