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Dienstag, 15. April 2014

In memoriam, Väter!

Die Kerze brennt.

Sie brennt für die Väter auf der Titanic.

Alle Väter, die vor 102 Jahren alleine mit ihren Kindern auf der Titanic reisten, gingen in den Tod.

Sie brennt, weil es mehr als notwendig in dieser Gesellschaft ist, daran zu erinnern, was die Väter für unsere Gesellschaft leisten.


Samstag, 12. April 2014

Plädoyer für ein Tag des Vaters am 15. April


"Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? —
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? —
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. —"

Diese Verse aus dem "Erlkönig" haben sich tief in mein Gedächtnis geprägt, denn sie beschreiben ein eigenes Erlebnis. Ich war keine 3 Jahre alt, als ich mit hohem Fieber Halluzinationen hatte. Mein Vater trug mich auf den Arm und versuchte mich zu beruhigen, bis der Arzt kam.

Es ist diese Umarmung des Vaters, aus der jeder Mensch ein Leben lang die Kraft seines Schaffens schöpfen wird. Es ist diese Stunde, in der ein Kind lernt, dass man als Familie zusammenhalten, dass man sich gegenseitig Beistand leisten soll.

Am 15. April 1912 fand ein Ereignis statt, wo Väter ihren Kindern den letzten Beweis ihrer väterliche Liebe gaben: Die Titanic ging unter!